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Sanatorium Purkersdorf |
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Katalog/Catalogue
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![]() Sanatorium Purkersdorf (1904) |
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The first large commission for Josef Hoffmann and the Wiener Werkstatte, the errection and interior design of the Sanatory Purkersdorf (1904) came about through the aquaintance of the building contractor with the artcritic Berta Zuckerkandl. She, as a supporter of the Secession and admirer of Josef Hoffmann recomended him to the builder. The Sanatory was designed for a wealthy circle of patients. Dedicated to the highest levels of comfort and luxury, Hoffmann made use of the most modern available techniques - reinforced concrete - when building the Sanatory. His original plan showed that he was inclined to take more radical advantage of new construction techniques than was actually possible in practice. Decoration was used sparingly on the building. As with the outside so the inside is convincing with its simplicity of concept and execution. Inside there are fascinating contrasts between the severity of the architecture and the more decorated interior. The intended purpose of the Sanatory pulled for a level of hygenic sobriety which helped Hoffmann in his design. The interior of the sanatory was one of the first commission for the Wiener Werkstatte. Josef Hoffmann worked on this commission together with Kolo Moser, as before for other interior designs. © Copyright Wolfgang Karolinsky |
Der erste große Auftrag für Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte war das Sanatorium Purkersdorf, dessen Auftrag durch die Bekanntschaft des Auftraggebers mit Berta Zuckerkandl zustandekam. Sie, aus Bewunderung für Josef Hoffmann empfahl diesen dem Bauherrn. Beim Sanatorium Purkersdorf (1904) bediente sich Josef Hoffmann des modernsten bautechnologischen Hilfsmittels, das zur Verfügung stand, indem er das Gebäude in Stahlbeton plante. Entwurfszeichnungen beweisen, daß er gewillt war, die Möglichkeiten dieser neuen Bauweise radikaler auszunutzen, als es dann in der tatsächlichen Ausführung möglich war, hätte doch das Erdgeschoß ein weitgehend durchlaufendes Fensterband erhalten sollen. Dekorative Bereicherung tritt am Bauwerk nur zurückhaltend auf. Das gilt für die Außenerscheinung mit ihren blau-weissen Bordüren und der sparsamen, aber wirkungsvollen Verwendung figuraler Skulptur. Wie im Äußeren, so überzeugen auch im Inneren Klarheit, Einfachheit und Großzügigkeit von Konzeption und Durchführung. Die Einrichtung des Sanatoriums gehörte zu den ersten größeren Aufgaben, die der jungen Wiener Werkstätte gestellt wurden und Hoffmann arbeitet dabei ebenso mit Kolo Moser zusammen wie bei den anderen, bereits erwähnten, früheren Einrichtungsprojekten der Werkstätte. © Copyright Wolfgang Karolinsky |
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