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Wiener Werkstätte |
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Katalog/Catalogue
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![]() Wiener Werkstätte
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The undertaking "WIENER WERKSTATTE" had a clear aim: to make all facets of human life into one unified work of art. |
Das Unternehmen "WIENER WERKSTÄTTE" hatte eine ganz klare Zielsetzung: Nämlich, die gesamten Lebensbereiche der Menschen gestalterisch zu vereinen, im Sinne eines Gesamtkunstwerkes. |
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This began with the creation of - for that time extraordinarily - advanced working conditions for the craftsmen, and it ended with the wish to create everything entirely anew, whether or not it was needed for everyday use or schould act as decoration. It was also decided only to approve objects of outstanding individuality and beauty, and great value was put on the exclusive and exquisite craftsmanship.This followed the organisation's motto: "Better to work 10 days on one product than to manufacture 10 products in one day." Using the fortune of the young and artloving industrialist Fritz Wärndorfer and with the enthusiasm and creative power of Kolo Moser and Josef Hoffmann the Wiener Werkstatte was founded in may 1903. The seat of the venture was in the Neustiftgasse 32-34, where a new building was adapted to their requirements. It would eventually exhaust Wärndorfers complete fortune, in the meantime, however, the enthusiasm with which the keyfigures threw themselves into work was great. Through exhibitions and fairs and along with the encouragement of a well-wishing press the Wiener Werkstatte quickly gained an exellent and widespread reputation. The duo Hoffmann and Moser complemented each other so well, that for a time it was impossible to differ between their design. The circle of customers of the Wiener Werkstatte and Josef Hoffmanns mainly consisted of artists and the open-minded, progressive and financially well-to-do jewish upper middle class of the monarchy. Most of the objects produced in the Wiener Werkstatte were stamped with a number of different hallmarks, with the trademark of the Wiener Werkstatte, the monogram of the designer and that of the craftsman, who completed it. The Wiener Werkstatte had about 100 employees in 1905, of whom 37 were masters of their trade. Apart from Hoffmann and Moser Otto Czeschka, Eduard Wimmer-Wisgrill, Berthold Löffler and Dagobert Peche were responsible for design. Between 1904 and 1908 the Wiener Werkstatte had its own carpentry workshop. Hoffmanns significance as an early industrial designer for bentwood - furniture can hardly be overestimated. For the firm Jakob and Josef Kohn he designed a furniture series which convinced through its simple forms and also had a timless elegance. From 1905 the Wiener Werkstatte produced handpainted and printed silks. The Backhausen firm was responsible for the machine-printed and woven textiles. The varitey of objects produced from the Wiener Werkstatte was immense. As well as leather goods, enamel, jewellery, postcards and ceramic the Wiener Werkstatte even had a hat department. After the wartime of the First World War the Wiener Werkstatte was influenced by a new generation of artists and craftsmen. The most important impulses came from Dagobert Peche. The year 1932 marked the liquidation of the Wiener Werkstatte.
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Das begann mit der Schaffung von, für die damalige Zeit wirklich außerordentlich fortschrittlichen Arbeitsbedingungen für die Handwerker und es endete mit dem Wunsch überhaupt alles neu zu kreieren, neu zu gestalten, egal ob es nun für den Alltagsgebrauch bestimmt war, oder einfach als Schmuck dienen sollte. Man hat sich auch vorgenommen, nur Gegenstände von deklarierter und außerordentlicher Individualität und Schönheit aus der Hand zu geben und man legte sehr großen Wert auf exklusive und exquisite handwerkliche Verarbeitung; ganz nach dem Motto: "Lieber zehn Tage an einem Gegenstand arbeiten, als zehn Gegenstände an einem Tag zu produzieren." Mit dem Vermögen des jungen Industriellen und Kunstfreundes Fritz Wärndorfer, dem Enthusiasmus und der Schaffenskraft Josef Hoffmanns und Kolo Mosers wurde im Mai 1903 die Wiener Werkstätte gegründet. Sitz des Unternehmens war in der Neustiftgasse 32-34, wo ein Neubau für ihre Zwecke adaptiert wurde. Es sollte schließlich zwar das gesamte Wärndorfer'sche Vermögen kosten, vorläufig aber war die Begeisterung, mit der sich die Hauptbeteiligten auf die neue Aufgabe stürzten, groß. Das Duo Hoffmann und Moser ergänzte sich so gut, daß es oft schwierig war, zwischen den Entwürfen zu unterscheiden. Zu den Kunden der Wiener Werkstätte zählten hauptsächlich Künstler und die aufstrebende jüdische Mittelklasse der Monarchie. Man konnte nun, in der eigenen Werkstätte, gründliche Kenntnis in der Behandlung der mannigfaltigen Materialien erwerben. Wichtig war die fachmännische Auswahl und Verarbeitung des jeweils passenden Materials. Die meisten der hergestellten Objekte wurden mit dem Signet der Wiener Werkstätte, dem Monogramm des Designers und des ausführenden Handwerkers versehen. Die Wiener Werkstätte verfügte im Jahre 1905 über etwa 100 Mitarbeiter. Davon waren 37 Handwerksmeister. Zu den für die Entwürfe Verantwortlichen gehörten auch Eduard Wimmer-Wisgrill, Berthold Löffler oder Otto Prutscher. In den Jahren 1904 bis 1908 war eine eigene Tischlerwerkstätte an die Produktion angeschlossen. Weiters ist Hoffmanns Bedeutung als früher Industriedesigner bei seinen Entwürfen für die Bugholzmöbelindustrie nicht hoch genug einzuschätzen. Diese zeichnen sich durch einfache Formen, Konstruktionslogik und zeitlose Eleganz aus. Es war die Firma Jakob und Josef Kohn, die diese Möbel einem internationalen Publikum nahe gebracht hat . Von der Wiener Werkstätte wurden ab 1905 weiters handbemalte und bedruckte Seidenstoffe hergestellt. Für die maschinell bedruckten und gewebten Textilien war die Firma Backhausen zuständig. Neben Arbeiten in Leder, Email oder Postkarten verfügte die Wiener Werkstätte sogar eine über Hutabteilung und eine bedeutende Keramikherstellung. In den 20er und 30er Jahren setzte eine neue Künstlergeneration mit Dagobert Peche neue künstlerische Impulse für die Wiener Werkstätte, jedoch findet sich in Anbetracht der wirtschaftlichen Situation der 30-er Jahre immer häufiger Kritik an der Pracht der Ausstattung. Das Jahr 1932 bezeichnet schließlich das Ende der Wiener Werkstätte.
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